Landwirtschaft & Forstwirtschaft
180 Hektar ohne Pestizide, ohne Dünger, ohne Tierhaltung.
130 Hektar Acker, 50 Hektar Wald. Was hier wächst, wächst nach unseren eigenen Regeln: Bioland-zertifiziert und nach den Grundsätzen der Prana-Landwirtschaft. Ein Teil davon landet in unserer Küche, der größere Teil geht in den Bio-Großhandel – und das Holz aus dem Wald heizt das Haus.
Vom Acker
Wohin unsere Ernte geht
Ein kurzer Weg für den kleineren Teil, ein längerer für den größeren.
Auf den Feldern
Ackerfrüchte und Gemüse wachsen ohne Pestizide und ohne Düngung. Der Boden bleibt, wie er ist – wir arbeiten mit ihm, nicht gegen ihn.
In unserer Küche
Aus unseren Erzeugnissen entstehen Fruchtaufstriche, Kompott und die Gerichte, die auf dem Buffet unserer Seminargruppen stehen. Ab und zu backen wir auch Brot daraus.
In den Bio-Großhandel
Die Hauptmenge der Ackerfrüchte verlässt den Hof und geht in den Bio-Großhandel – ein landwirtschaftlicher Betrieb, kein Schaugarten.
Prana-Landwirtschaft
Eine zweite Ebene über der Bioland-Zertifizierung
Neben den Bioland-Richtlinien arbeiten wir nach den Grundsätzen der Pranalandwirtschaft©, deren Grundlagen Grandmaster Choa Kok Sui entwickelt hat. Sie ergänzt das, was auf dem Acker messbar passiert, um eine energetische Arbeitsweise.
Wer wissen möchte, wie das konkret aussieht, kann es bei uns lernen: Stefan Riebesell, Eigentümer des Hofguts, gibt hier Seminare zur Prana-Landwirtschaft.
Eine bewusste Entscheidung
Keine Tierzucht, keine Nutztierhaltung
Aus unserer Verbundenheit zu Tieren haben wir uns bewusst gegen die Tierzucht entschieden. Wir respektieren das Leben jedes Tieres und möchten ihm ein artgerechtes, freies Leben ermöglichen, ohne es für wirtschaftliche Zwecke zu nutzen.
Das ist auch der Grund, warum unsere Küche vollständig vegetarisch ist – die Haltung auf dem Feld und die Haltung am Buffet sind dieselbe.
- Keine Tierzucht, kein Fleisch, keine Schlachtung
- Vollständig vegetarische Küche im Seminarhaus
- Konzentration auf den nachhaltigen Anbau pflanzlicher Produkte
Eine Ausnahme, die wir gerne machen
Unsere Bienen
Auf dem Gelände leben Bienenvölker. Sie werden nicht gezüchtet und nicht vermehrt, sie wohnen hier. Wir nehmen ihnen nur den Honig ab, den sie entbehren können, und im Gegenzug bestäuben sie unsere Obstbäume und den Gemüsegarten.
Das ist der einzige Punkt, an dem bei uns ein tierisches Erzeugnis entsteht – und der einzige, an dem wir keinen Widerspruch zu unserer Haltung sehen.
Pranic Foods©
Was hier wächst
Obstbäume und Sträucher rund um den Hof, Getreide und Hülsenfrüchte auf den Feldern. Tipp eine Kultur an – dann siehst du Erntezeit, Nährwert und das, was wir daraus machen.

Obst
Bäume und Sträucher rund um den Hof
Apfelbäume
Erntezeit: August bis Oktober
Gesundheit: Reich an Ballaststoffen, Vitaminen C und K, Antioxidantien. Fördern die Herzgesundheit und sind gut für das Immunsystem.
Was machen wir damit: Apfelkompott, Apfelkuchen oder einfach zum Rohverzehr.
Kirschbäume
Erntezeit: Juni bis Juli
Gesundheit: Gute Quelle für Vitamin C und Kalium. Sie enthalten Antioxidantien, die Entzündungen lindern und Herzkrankheiten vorbeugen.
Was machen wir damit: Marmelade, Nachtische, Rohverzehr.
Birnenbäume
Erntezeit: August bis Oktober
Gesundheit: Birnen sind reich an Ballaststoffen, unterstützen die Verdauung und enthalten Vitamine C und K.
Was machen wir damit: Kompott, Marmelade, Rohverzehr.
Mirabellenbäume
Erntezeit: Juli bis August
Gesundheit: Enthalten Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Gut für das Immunsystem und die Verdauung.
Was machen wir damit: Kompott, Marmelade, Rohverzehr.
Zwetschgenbäume
Erntezeit: August bis September
Gesundheit: Reich an Ballaststoffen, Vitamin K und B-Vitaminen. Gut für das Herz und die Verdauung.
Was machen wir damit: Zwetschgenkompott, Zwetschgenkuchen, Rohverzehr.
Sanddorn
Erntezeit: August bis Oktober
Gesundheit: Extrem reich an Vitamin C – bis zu zehnmal mehr als Orangen. Dazu Vitamin E und wertvolle Fettsäuren. Unterstützt Immunsystem und Hautgesundheit.
Was machen wir damit: Nachtisch, Saft, Marmelade.
Johannisbeeren
Erntezeit: Juni bis Juli
Gesundheit: Reich an Vitamin C, Antioxidantien und Ballaststoffen. Unterstützen das Immunsystem und fördern die Verdauung.
Was machen wir damit: Marmelade, Nachtisch.
Stachelbeeren
Erntezeit: Juni bis Juli
Gesundheit: Stachelbeeren enthalten viel Vitamin C und Ballaststoffe, die gut für die Verdauung und das Immunsystem sind.
Was machen wir damit: Marmelade, Rohverzehr.
Josterbeeren
Erntezeit: Juni bis Juli
Gesundheit: Enthalten Antioxidantien, Vitamin C und Ballaststoffe. Unterstützen das Immunsystem und die Verdauung.
Was machen wir damit: Marmelade.
Getreide
Von den Ackerflächen
Dinkel
Erntezeit: Juli bis August
Gesundheit: Enthält viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium. Fördert die Verdauung und sorgt für anhaltende Energie.
Was machen wir damit: Überwiegend Verkauf an Bio-Großhändler, gelegentlich Brot aus unserer Küche.
Hafer
Erntezeit: Juli bis August
Gesundheit: Reich an Ballaststoffen, insbesondere Beta-Glucan, das den Cholesterinspiegel senkt. Enthält zudem Proteine, Vitamine und Mineralien.
Was machen wir damit: Hauptsächlich Verkauf an Bio-Großhändler.
Roggen
Erntezeit: Juli bis August
Gesundheit: Roggen ist ballaststoffreich und enthält wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Eisen und B-Vitamine. Gut für die Verdauung und die Herzgesundheit.
Was machen wir damit: Hauptsächlich Verkauf an Bio-Großhändler, gelegentlich Brot aus unserer Küche.
Weizen
Erntezeit: Juli bis August
Gesundheit: Eine wichtige Quelle für Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe, besonders B-Vitamine und Eisen. Sorgt für anhaltende Energie.
Was machen wir damit: Hauptsächlich Verkauf an Bio-Großhändler, gelegentlich Brot aus unserer Küche.
Schmetterlingsblütler
Hülsenfrüchte, die den Boden mit Stickstoff versorgen
Soja
Erntezeit: September bis Oktober
Gesundheit: Reich an pflanzlichem Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen. Unterstützt Herzgesundheit und Muskelaufbau.
Was machen wir damit: Hauptsächlich Verkauf an Bio-Großhändler.
Linsen
Erntezeit: Juli bis August
Gesundheit: Linsen sind eine großartige pflanzliche Eiweißquelle und enthalten viele Ballaststoffe sowie Eisen. Sie fördern die Verdauung und sind gut für die Blutgesundheit.
Was machen wir damit: Diverse Gerichte, zum Beispiel Dal. Hauptsächlich Verkauf an Bio-Großhändler.
Lupinen
Erntezeit: August bis September
Gesundheit: Lupinen enthalten viel pflanzliches Eiweiß, wenig Fett und keine Stärke. Sie unterstützen den Muskelaufbau und sind eine gute Eiweißquelle.
Was machen wir damit: Lupinenkaffee. Hauptsächlich Verkauf an Bio-Großhändler.
Wald
50 Hektar nachhaltige Forstwirtschaft
Auf unseren 50 Hektar Forstfläche setzen wir auf eine nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung. Durch naturnahe Waldbewirtschaftung und den Verzicht auf chemische Mittel fördern wir die Biodiversität und den Erhalt des natürlichen Lebensraums.
Unser Ziel ist es, den Wald langfristig gesund zu halten, Holz als wertvollen Rohstoff zu gewinnen und gleichzeitig einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das Holz wird für unsere Holzzentralheizung genutzt – der Hof heizt sich also mit dem, was um ihn herum wächst.
Häufige Fragen
Was uns oft gefragt wird
Wer kümmert sich um die Landwirtschaft?
Der Landwirt Marcus Gast ist auf Hofgut Rineck angestellt und kümmert sich zusammen mit Familie Haaf und Stefan Riebesell, dem Eigentümer des Hofguts, um die Bewirtschaftung.
Was ist Prana-Landwirtschaft?
Pranalandwirtschaft© ist eine moderne Form der Landwirtschaft, deren Grundlagen Grandmaster Choa Kok Sui entwickelt hat. Auf Hofgut Rineck kann man daran teilnehmen: Stefan Riebesell gibt hier Seminare zur Prana-Landwirtschaft.
Was passiert mit den Erzeugnissen?
Unsere Küche verarbeitet sie zu Fruchtaufstrichen, Kompott und Gerichten für unsere Seminargruppen, gelegentlich auch zu Brot. Die Hauptmenge der Ackerfrüchte geht in den Bio-Großhandel.
Betreibt ihr auch Tierzucht?
Nein. Aus unserer Verbundenheit zu Tieren haben wir uns bewusst dagegen entschieden. Stattdessen konzentrieren wir uns auf den nachhaltigen Anbau pflanzlicher Produkte und den Schutz der natürlichen Umwelt.
Schmecken kann man das auch
Wer bei uns an einem Seminar teilnimmt, isst zu großen Teilen das, was hier gewachsen ist. Wie die Vollverpflegung aussieht und was sie kostet, steht auf den nächsten Seiten.